Kinder- und Jugendmedizin

Wie schön es bei uns im Krankenhaus ist, zeigt auch das nachfolgende Video, das zu Ostern vom Stadtsender Radio WSW fertiggestellt wurde:

  

KKH Wetzel

Chefärztin Dr. med. Ulrike Wetzel, 

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologin (SP), Kinderpneumologin (ZB Brandenburg) 

über

Chefarztsekretariat 

Frau Gesine Schicke

Tel.: 03576 267-207

Fax: 03576 267-604

E-Mail: kinder-jugendmedizin@kkh-wsw.de  

Kinderstation (Station 6)                Tel.: 03576 267-6636

Neugeborenen-Intensivzimmer    Tel.: 03576 267-687

Kinderambulanz                              Tel.: 03576 267-770

Leitende Oberärztin: 
Kathrin Reinhardt, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologin (SP)

Bereichsleitung (Station Station 6 - Kinder- und Jugendmedizin + Station 10 - Neugeborenenstation):
Ramona Düring
Aerzteteam KJM WSW
 
Unser Ziel ist es in erster Linie, kompetent, wohnortnah und familienorientiert eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Grundversorgung akut kranker Kinder und Jugendlicher bis 18 Jahren zu garantieren. Dabei können wir durch teilweise auch spezielle Untersuchungs- und Überwachungsmöglichkeiten Erkrankungen fast aller Organsysteme erkennen und therapieren.
Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der spezialisierten Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und Lunge sowie von allergischen Erkrankungen (wie Asthma bronchiale, allergische Alveolitis, interstitielle Lungenerkrankungen, Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergien inkl. Testung und Hyposensibilisierung).

Darüber hinaus betreuen wir Kinder mit akuten Erkrankungen aus folgenden Bereichen:

• Versorgung pädiatrischer Notfälle
• Pädiatrische Infektiologie
• Pädiatrische Gastroenterologie
• Pädiatrische Nephrologie
• nichtspezielle pädiatrische Hämatologie
• akute Erkrankungen des Knochensystems und der Muskulatur
• akute Erkrankungen der Haut und der Sinnesorgane
• nichtspezielle pädiatrische Neurologie und akute Anfallsgeschehen
• Pädiatrische Kardiologie (Basisdiagnostik und Therapie)
• Pädiatrische Endokrinologie
• Stoffwechselentgleisungen inkl. Diabetes mellitus
• umfängliche physiotherapeutische Behandlung
In enger Kooperation mit den Kollegen der anderen Abteilungen des Hauses und in kollegialer Zusammenarbeit mit den umliegenden medizinischen Einrichtungen können wir die Akutversorgung in weiteren Bereichen gewährleisten:
• Akutversorgung bei Unfällen und Vergiftungen
• Behandlung akuter chirurgischer Erkrankungen
• gängige chirurgische Operationen (ab 3 Jahre)
• kindergynäkologische Interventionen
• Problematiken der Kindswohlgefährdung (medizinische Akutintervention)

Perinataler Schwerpunkt (Level 3):
= Begleitung gesunder Neugeborener und ihrer Eltern
= Betreuung kranker Neugeborener und Frühgeborener ab der 32. Schwangerschaftswoche bzw. ab einem Geburtsgewicht von 1500g
= Behandlung von Zwillingen und beatmungspflichtiger Neugeborener

Der weitere Ausbau unserer diagnostischen Möglichkeiten stellt ebenfalls einen wichtigen Aspekt unserer täglichen Arbeit dar:

• pädiatrische Ultraschalldiagnostik inkl. Duplexsonografie
• weitere bildgebende Diagnostik (Röntgen, Computertomografie)
• Lungenfunktionsdiagnostik inkl. Bodyplethysmografie, Provokationstesten, Bronchospasmolysetesten
• ausführliche allergologische Diagnostik (inkl. Nahrungsmittelprovokation oder Insektengifttestung)
• gastroenterologische Basisdiagnostik inkl. H2-Atemteste
• EKG, Langzeit-EKG
• Langzeit-Blutdruckmessung
• Schellongtest
• Kipptischuntersuchungen
• Ergometrie, Ergoxytensiometrie
• orientierende Echokardiografie

Kinder brauchen mehr als eine gute medizinische Versorgung, sie benötigen Sicherheit. Die Mitaufnahme einer Bezugsperson ist für uns genauso selbstverständlich, wie die Betreuung durch spezialisierte Kinderkrankenschwestern, der 24-Stunden Arzt-Dienst oder das Vorhalten eines Spielzimmers.
Wir sind Kooperationspartner im Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen des Landkreises Görlitz.
Wir verstehen uns als Ihre Partner zum Wohle der Kinder und hoffen auf Ihr Vertrauen.
Eine kompetente, wohnortnahe, kinderfreundliche und familienorientierte Grundversorgung akut kranker Kinder und Jugendlicher von 0 bis 18 Jahren steht für uns als Abteilung eines Krankenhauses der Regelversorgung im Mittelpunkt unserer Arbeit.

1. Medizinische Grundversorgung
Wir behandeln Krankheitsbilder nahezu aller Organsysteme sowie die Behandlung nach Kindernotfällen, Unfällen und Vergiftungen.
• Versorgung pädiatrischer Notfälle
• Pädiatrische Infektiologie
• Pädiatrische Gastroenterologie
• Pädiatrische Nephrologie
• nichtspezielle pädiatrische Hämatologie
• akute Erkrankungen des Knochensystems und der Muskulatur
• akute Erkrankungen der Haut und der Sinnesorgane
• nichtspezielle pädiatrische Neurologie und akute Anfallsgeschehen
• Pädiatrische Kardiologie (Basisdiagnostik und Therapie)
• Pädiatrische Endokrinologie
• Stoffwechselentgleisungen inkl. Diabetes mellitus
• umfängliche physiotherapeutische Behandlung

2. Spezialisiertes oder symptombezogenes Behandlungsspektrum
• rezidivierende Infektionen der oberen und unteren Atemwege
• Asthma bronchiale
• Belastungseinschränkungen
• Rezidivierende Atemnot
• Rezidivierender / chronischer Husten
• Interstitielle Lungenerkrankungen
• Funktionelle Störungen der Atemwege

• Neurodermitis
• Andere allergische Erkrankungen inklusive
    Nahrungsmittelallergie
    Insektengiftallergie (Testung und Hyposensibilisierung)

• Bauchschmerzen (akut, chronisch)
• Obstipation (akut, chronisch)
• Rezidivierende Durchfälle
• Gedeihstörungen
• Basisdiagnostik Ikterus, Leberenzymerhöhungen
• Adipositas
• Ernährungsschwierigkeiten
• Endokrinologische Basisdiagnostik

• Synkopen
• Kreislaufdysregulation
• Hypertonie
• Thoraxschmerz

• Kopfschmerzen
• Gangstörungen
• Bewegungseinschränkungen
• Psychosomatische Erkrankungen (Ausschlussdiagnostik)
• Eingriffe in tiefer Sedierung

In enger Kooperation mit den Kollegen der anderen Abteilungen des Hauses und in kollegialer Zusammenarbeit mit den umliegenden medizinischen Einrichtungen können wir die Akutversorgung in weiteren Bereichen gewährleisten:
• Behandlung akuter chirurgischer Erkrankungen
    Schädel-Hirn-Traumata
    Frakturen
    Weichteilverletzungen
    Viszeralchirurgie (Appendizitis, aktuell ab 5 Jahre)
• gängige chirurgische Operationen (ab 3 Jahre)
• kindergynäkologische Interventionen
• Problematiken der Kindswohlgefährdung (medizinische Akutintervention)

3. Funktionsdiagnostik
• Sonografie (anatomische Diagnostik und Doppler)
    Schädelsonografie Neugeborenes und junger Säugling
    Abdomensonografie
    Nieren und ableitende Harnwege
    Hüftsonografie (vorrangig Säuglingshüfte)
    Gelenke
    Schilddrüse
    Thorax
    Weichteile
    Orientierende Echokardiografie

• Lungenfunktionsdiagnostik
    Bodyplethysmografie
    Spirometrie
    Provokationsteste (Laufbelastungstest)
    Bronchospasmolysetest
    Diffusionskapazität
    Ergometrie, Ergoxytensiometrie

• allergologische Diagnostik (inkl. Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergie)
    Prick- und Intracutantestungen
    Labordiagnostik inkl. Molekularer Allergendiagnostik
    Orale Nahrungsmittelprovokationen

• H2-Atemteste
• Kardiologische Basisdiagnostik
    EKG, Langzeit-EKG
    Langzeit-Blutdruckmessung
    Schellongtest

• Kipptischuntersuchungen
• EEG, Schlafentzug-EEG (Auswertung durch Kollegen in Zittau)
• Standardröntgen
• Computertomografie
• Labordiagnostik

4. Betreuung von gesunden und kranken Neugeborenen und Frühgeborenen (Perinataler Schwerpunkt)
Als Perinataler Schwerpunkt (Level 3) werden durch uns neben den gesunden auch kranke Neugeborene und Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche bzw. ab einem Geburtsgewicht von 1500g wohnortnah und fachlich kompetent betreut.

Andererseits ermöglicht die eher kleine Anzahl von bisher jährlich ca. 300 – 350 Geburten eine sehr individuelle, den Wünschen von Mutter und Kind angepasste Betreuung in den ersten Tagen nach der Geburt. Die Anwesenheit des Vaters bei der Geburt, das Angebot sanfter und alternativer Geburtsmethoden, frühzeitiger Hautkontakt von Kind und Mutter/Eltern (Bonding), 24-Stunden-Rooming in, Stillförderung sowie die Vorhaltung von Familienzimmern auf der Wochenstation sind für uns selbstverständlich.
Die Wochenstation befindet sich in enger räumlicher Nähe zur Kinderstation und zum Neugeborenen-Intensivzimmer.

Zuweisungskriterien
Neben allen unkomplizierten Schwangerschaften können folgende Risikogeburten an unserem Haus begleitet und die Neugeborenen entsprechend betreut werden
• Schwangere mit erwartetem Frühgeborenen mit einem geschätzten Geburtsgewicht von
mindestens 1500 Gramm oder mit einem Gestationsalter von 32 + 0 bis ≤ 35 + 6 SSW,
• Schwangere mit Wachstumsretardierung des Fetus (zwischen dem 3. und 10. Perzentil
des auf das Gestationsalter bezogenen Gewichts),
• Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung ohne absehbare
Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
• Schwangere ohne schwere schwangerschaftsassoziierte Erkrankungen
• Zwillingsgeburten
• Notfallgeburten

Neonatologische Leistungen:
• Versorgung gesunder und kranker Neugeborener inkl. Zwillingen
• Akute Versorgung und längerfristige Aufzucht Frühgeborener ab der 32+0 SSW bzw. 1500g Geburtsgewicht inkl.
   o Kurzzeitbeatmung und Atemunterstützung (2 Beatmungsplätze, 1x CPAP)
   o Sauerstofftherapie
   o Wärmetherapie im Inkubator (Brutkasten) oder Wärmebett
   o Fototherapie
   o Infusionstherapie und medikamentöse Therapie
• Gängige Vorsorgeuntersuchungen (U1, U2, U3) inkl.
   o Erweitertes Neugeborenenscreening und Screening auf CF (Screeninglabor an Uni Dresden)
   o Hörtest (TEOAE, AABR)
   o Pulsoximetrie
   o Brücknertest
   o Screening auf Hüftdysplasie
• Diagnostische Verfahren für Früh- und Reifgeborene
   o Unblutige Bilirubinmessung
   o Radiologie
   o allgemeine Sonografie (Säuglingshüfte, Abdomen und Harntrakt, Säuglingsschädel)
   o orientierende Echokardiografie
   o Elektroenzephalografie (Standard-EEG)
   o Labordiagnostik
• Spezialisierte personelle Versorgung
   o 2 Neonatologinnen (auf die Betreuung kranker Neugeborener und Frühgeborener spezialisierte Kinderärzte)
   o 24- Stunden-Präsenz eines pädiatrischen Dienstarztes und Rufdienst eines Facharztes für Kinderheilkunde
   o Die Pflege der Frühgeborenen und kranken Neugeborenen erfolgt durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger-Innen

Sie möchten mehr über den Kreißsaal und die Geburt wissen?
• Hier geht es zu Informationen der Hebammen und rund um die Geburt 
• Hier geht es zu detaillierten Informationen zum Perinatalen Schwerpunkt



Liebe Eltern,

wenn ein Kind im Krankenhaus behandelt werden muss, machen sich Eltern und die ganze Familie große Sorgen. Dessen ist sich das ganze Team unserer Abteilung bewusst.
Sie können sicher sein, dass sowohl unsere fürsorglichen und engagierten Kinderkrankenschwestern und Schwestern als auch die behandelnden Ärzte alles Erdenkliche tun werden, um den Aufenthalt im Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten, damit Ihr Kind schnell wieder gesund nach Hause entlassen werden kann.

Auf dieser Seite beantworten wir einige wichtige und immer wiederkehrende Fragen und möchten Ihnen einen kleinen Einblick in das Leben auf unserer Station geben.

1. Was müssen Sie mitbringen?

Administration:
- Versichertenkarte und Einweisungsschein vom einweisenden Arzt
- Für die Einwilligung zur Untersuchung benötigen wir die Einwilligung von (mindestens) einer sorgeberechtigten Person
- Sollten Sie verhindert sein, benötigen wir eine Vollmacht für andere Aufsichtspersonen (Großeltern, nicht sorgeberechtigte Väter, Betreuer etc.)
- Gelbes Vorsorge-Heft und Impfausweis
- evtl. Vorbefunde
- evtl. Medikamentenplan und entsprechende Dauermedikamente (nicht alle sind auf Station vorrätig)

Pflegeutensilien und persönliche Sachen:
- Zahnputzzeug, Duschbad, Shampoo, Handtücher, Waschlappen, ggf. Feuchttücher (Windeln werden zur Verfügung gestellt)
- Schlafsachen (2 x zum Wechseln)
- normale (lockere) Kleidung, Unterwäsche, T-Shirt, dünne Pullover
- (Haus-)Schuhe
- Lieblingsspielzeug, Kuscheltier
- Kopfhörer für TV-Anschluss, falls gewünscht

Für die persönlichen Sachen und Spielzeug können wir keine Haftung übernehmen. Wir bitten Sie deshalb, Ihrem Kind keine wertvollen Gegenstände mit ins Krankenhaus zu geben und wenn möglich, die privaten Utensilien zu beschriften.

2. Essen und Trinken

Vom Haus werden verschiedene Speisen zur Auswahl angeboten. Das Mitbringen von Nahrungsmitteln ist deshalb generell nicht nötig. Möchten Sie Ihrem Kind trotzdem eine kleine Freude machen, sprechen Sie bitte immer mit der Schwester ab, was im Moment für Ihr Kind geeignet und möglich wäre. Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Süßigkeiten oder Nahrungsmittel unbeaufsichtigt in den Nachtschrank, damit wir erforderliche Untersuchungen gewährleisten können und der Heilungsprozess nicht gestört wird.

3. Sprechzeiten der behandelnden Ärzte

Zu allgemeinen Fragen und pflegerischen Belangen kann die verantwortliche Zimmerschwester Auskunft geben, die Eltern können sich auch telefonisch erkundigen.

Unsere Visiten, zu denen Sie ausdrücklich eingeladen sind, finden täglich zwischen 08:00 und 09:30 Uhr statt. Hier werden Sie über den Zustand Ihres Kindes informiert und haben die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen. Auskünfte und Gespräche zu medizinischen Fragen und zu Untersuchungen und Behandlungen erfolgen (mit Ausnahme von Notfällen) nur im persönlichen Gespräch mit dem verantwortlichen Arzt. Fragen allgemeiner Natur oder zu pflegerischen Belangen können Ihnen die Schwestern, auch telefonisch, beantworten.
Nicht sorgeberechtigten Personen (Großeltern etc.) können wir nur Auskunft geben, wenn uns eine entsprechende Vollmacht vorliegt.

Selbstverständlich geben unsere Ärzte und Schwestern auch außerhalb der Visite Auskünfte. Um einen reibungslosen Stationsablauf zu gewährleisten, bitten wir jedoch um vorherige Terminabsprachen. Aufgrund von Notfällen oder ambulanten Patienten kann es hierbei manchmal auch zu Wartezeiten kommen.

4. Gibt es Besuchszeiten?

Auf unserer Station gibt es keine festen Besuchszeiten, Sie können Ihr Kind jederzeit besuchen. Um allen unseren kleinen Patienten jedoch ausreichend Ruhe zum Gesund werden zu ermöglich, bitten wir darum, die Mittagsruhe (12:00 - 14:00 Uhr) sowie die Nachtruhe (ab 19:00 Uhr) zu berücksichtigen. Wir bitten Sie, Besuche von Geschwisterkindern und Freunden im Vorfeld mit uns abzusprechen.

Bei gewissen Krankheitsbildern werden die Pflegekräfte von den behandelnden Ärzten angewiesen, die Anzahl der Besucher zu beschränken. Bei Infektionen (ansteckenden Krankheiten) sollte von einem Besuch auf Station zur Sicherheit unserer Patienten oder Ihrer eigenen abgesehen werden.
Wir bitten hierbei um Ihr Verständnis.

5. Mitaufnahme von Begleitpersonen

Kinder brauchen mehr als eine gute medizinische Versorgung, sie benötigen Sicherheit. Für viele Kinder und Eltern wäre es jedoch das erste Mal, dass sie voneinander getrennt sind. Dem Wunsch der Eltern nach Mitaufnahme einer Begleitperson nachzukommen, stellt für uns deshalb eine Selbstverständlichkeit dar.
Bei Kindern jünger als 7 Jahre übernimmt im Regelfall die Krankenkasse die Kosten. Je nach Alter des Kindes, Krankheitszustand und Belegungssituation werden wir nach individuellen Lösungen suchen. Bitte sprechen Sie uns bei der Aufnahme Ihres Kindes darauf an!

6. Räumliche Ausstattung

Die Station hält vorrangig Ein- und Zweibettzimmer unterschiedlicher Ausstattungen vor.
• Säuglingszimmer, teilweise mit Beistellbett für Begleitperson
• 1- bis 4-Bettzimmer mit und ohne angeschlossenem Bad / Toilette sowie der teilweise bettseitigen Ausstattung mit Telefon- und Fernsehanschluss (teils kostenpflichtig).
• Neugeborenen-Intensivzimmer

Betreuung von gesunden und kranken Neugeborenen und Frühgeborenen (Perinataler Schwerpunkt Level 3)

Als Perinataler Schwerpunkt (Level 3) können wir sowohl Geburten um den Erwarteten Geburtstermin als auch kranke Neugeborene und Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche bzw. ab einem Geburtsgewicht von 1500g wohnortnah und fachlich kompetent betreuen.

Andererseits ermöglicht die eher kleine Anzahl von bisher jährlich ca. 300 – 350 Geburten eine sehr individuelle, den Wünschen von Mutter und Kind angepasste Betreuung in den ersten Tagen nach der Geburt. Die Anwesenheit des Vaters bei der Geburt, das Angebot sanfter und alternativer Geburtsmethoden, frühzeitiger Hautkontakt von Kind und Mutter/Eltern (Bonding), 24-Stunden-Rooming in, Stillförderung sowie die Vorhaltung von Familienzimmern auf der Wochenstation sind für uns selbstverständlich.
Die Wochenstation befindet sich in enger räumlicher Nähe zur Kinderstation und zum Neugeborenen-Intensivzimmer.

1. Zuweisungskriterien
Neben allen unkomplizierten Schwangerschaften können folgende Risikogeburten an unserem Haus begleitet und die Neugeborenen entsprechend betreut werden
• Schwangere mit erwartetem Frühgeborenen mit einem geschätzten Geburtsgewicht von
mindestens 1500 Gramm oder mit einem Gestationsalter von 32 + 0 bis ≤ 35 + 6 SSW,
• Schwangere mit Wachstumsretardierung des Fetus (zwischen dem 3. und 10. Perzentil
des auf das Gestationsalter bezogenen Gewichts),
• Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung ohne absehbare
Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
• Schwangere ohne schwere schwangerschaftsassoziierte Erkrankungen
• Zwillingsgeburten
• Notfallgeburten

2. Neonatologische Leistungen
• Versorgung gesunder und kranker Neugeborener inkl. Zwillingen
• Akute Versorgung und längerfristige Aufzucht Frühgeborener ab der 32+0 SSW bzw. 1500g Geburtsgewicht inkl.
   o Kurzzeitbeatmung und Atemunterstützung (2 Beatmungsplätze, 1x CPAP)
   o Sauerstofftherapie
   o Wärmetherapie im Inkubator (Brutkasten) oder Wärmebett
   o Fototherapie
   o Infusionstherapie und medikamentöse Therapie
• Gängige Vorsorgeuntersuchungen (U1, U2, U3) inkl.
   o Erweitertes Neugeborenenscreening und Screening auf CF (Screeninglabor an Uni Dresden)
   o Hörtest (TEOAE, AABR)
   o Pulsoximetrie
   o Brücknertest
   o Screening auf Hüftdysplasie

3. Diagnostische Verfahren für Früh- und Reifgeborene
   o Unblutige Bilirubinmessung
   o Radiologie
   o allgemeine Sonografie Säuglingshüfte, Abdomen und Harntrakt, Säuglingsschädel)
   o orientierende Echokardiografie
   o Elektroenzephalografie (Standard-EEG)
   o Labordiagnostik

Spezialisierte personelle Versorgung
   o 1 Perinatologe (Frauenärztlich spezialisierte Betreuung von Risikoschwangeren)
   o 2 Neonatologinnen (auf die Betreuung kranker Neugeborener und Frühgeborener spezialisierte Kinderärzte)
   o 24- Stunden-Präsenz eines pädiatrischen Dienstarztes und Rufdienst eines Facharztes für Kinderheilkunde
   o Die Pflege der Frühgeborenen und kranken Neugeborenen erfolgt durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger-Innen

Apparative Ausstattung
• Kreißsaal
   o Ultraschallgerät
   o CTG-Geräte (mit Telemetrie)
   o Infusiomaten, Perfusoren
   o pH-Messgerät
   o Gebärwanne
   o breite automatische Entbindungsbetten
   o Reanimationseinheit für Neugeborene
   o Inkubatoren
   o Wärmetische
   o Vakuumextraktor
   o für alternative Gebärstellungen:
   o Gebärlandschaft, Sprossenwand, Seil, Gebärhocker

• OP
   o Hochfrequenzelektrochirurgie
   o BiClamp-Technik für offene und endoskopische Operationen
   o Ultracision (Ultraschallmesser, Ultraschallschere)
   o komplette PK-Technologie
   o Gamma-Sonden-System für die Sentinel-node-Biopsie
   o komplette Ausstattung für hysteroskopisches Operieren
   o komplette Reanimationseinheit für Neugeborene

• Neugeborenenstation mit Neugeborenen-Intensivzimmer
   o Inkubatoren und Wärmebetten
   o CPAP- und Beatmungsgeräte
   o Überwachungsgeräte für Atmung und Kreislauf
   o Bilicheckgerät zur unblutigen Messung
   o Perfusoren
   o Gerät für Hörscreening (AABR)
   o Ultraschallgerät inkl. Echokardiografie
   o UV-Bestrahlungsgerät für die Fototherapie Fototherapielampen

Sie möchten mehr über den Kreißsaal und die Geburt wissen?
• Hier geht es zu Informationen der Hebammen: Link Pflege (Hebamme)
• Hier geht es zu Informationen rund um die Geburt Link Pflege (Kreißsaal)
• Hier geht es zu Informationen der ärztlichen Geburtshilfe Link Gyn (Leistungsspektrum ausführlich)
• Hier geht es zu Informationen der Neonatologie Link KJM (Leistungsspektrum ausführlich)

Die Abteilung verfügt aktuell über eine Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin von 48 Monaten (4 Jahren).
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, 18 Monate (1 ½ Jahre) der Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin im ambulanten Sektor (Medizinisches Versorgungszentrum) zu absolvieren.

Im Rahmen der ärztlichen und pflegerischen Fortbildung führt die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin regelmäßig (regulär jeden 3. Mittwoch des Monats von 14:30 – 16:00 Uhr) von der Sächsischen Landesärztekammer zertifizierte Veranstaltungen zu praktischen Themen der Kinder- und Jugendmedizin durch.

Enge Verbindungen bestehen darüber hinaus zu den kooperierenden Kliniken und Zentren am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH, der Universität Carl-Gustav Carus Dresden und den umliegenden Krankenhäusern der Region.

Genauere Informationen zu diesen Themen erteilt Ihnen gern Frau CÄ Dr. med. Ulrike Wetzel, erreichbar über unsere Sekretärin (Tel. 03576 267-207)